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| CFD und das Pferd |
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Wesen Pferd gleicht dem Menschen in seiner körperlichen
Grundstruktur. Der wesentliche Unterschied besteht lediglich
in anatomischen Verschiebungen. Das heißt, Knochen
und Muskeln sind entweder länger und stärker
oder kürzer und schwächer. Aus diesem Grund
ist es möglich, die Körperarbeit vom Menschen
´eins zu eins´ auf das Pferd zu übertragen
. Das Pferd hat, wie alle Säugetiere, ebenfalls
eine craniale Pulsation, die am ganzen Körper fühlbar
ist, wenn nicht gerade Blockaden das Erfühlen (Palpieren)
verhindern.
CFD ist eine Technik auf die Pferde wunderbar ansprechen.
Der Ablauf ist im wesentlichen gleich wie bei den Menschen,
wobei die kinesiologische Technik abgewandelt werden
muss. Da mit dem Pferd nicht direkt getestet werden
kann, wird ein Surrigat (Stellvertreter) eingesetzt.(Foto
Api M M Kin Oben) Die Position des Surrigats übernimmt
meistens der Pferdebesitzer. Das ist ein großer
Vorteil, denn in der Regel gibt es sehr große
Parallelen (in Verhalten, Problematik, Körperbewusstsein,.....)
zwischen Besitzer und Pferd. Die meisten Reiter übertragen
nämlich unbewusst ihre eigenen Blockaden und Themen
auf ihr Pferd. Sie kennen sicher den Ausdruck „Wie
der Herr - so das G’scher“. Das Pferd spiegelt
immer unsere eigene Befindlichkeit (psychisch und physisch)
und gibt uns dadurch die Möglichkeit uns selbst
und unsere Themen zu erkennen. Schließlich bekommen
wir sie sozusagen von unserem Pferd vor die Nase gesetzt.
Trotzdem, wenn auch weitaus seltener, kommt es vor,
dass ein Thema wirklich dem Pferd ´gehört´
und nicht durch den Menschen verursacht wird. In diesem
Fall stellt sich die Frage „Was soll dir das sagen?“
Dabei geht’s dann meistens um Verhaltensmuster
oder immer wiederkehrende Stress, - und Verletzungsfolgen,
die scheinbar kein Ende nehmen wollen.
Mittels Muskeltest, der wie gerade beschrieben mit dem
Pferdebesitzer (dem Surrigat) in Stellvertretung gemacht
wird , werden die körperlichen Themen ausgetestet
und gespeichert. Diese körperlichen Themen (Lahmheiten,
Verspannungen, Hautprobleme und viele andere körperliche
Symptome, die durch die Schulmedizin nicht kuriert werden
konnten), sind meistens auch der Hauptgrund, warum man
einen CFD Praktiker zu Rate zieht.
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Das
heißt, Knochen und Muskeln sind entweder länger
und stärker oder kürzer und schwächer. |
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Da mit dem Pferd nicht direkt getestet
werden kann, wird ein Surrigat (Stellvertreter) eingesetzt.
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Der CFD- Praktiker hat jetzt mehrere Möglichkeiten
hier unterstützend zu wirken.
>)Einerseits kann er durch craniale Techniken auf
die Symptome einwirken, d.h. er lokalisiert mittels
Muskeltest (am Surrigat) die körperlichen Blockaden
und wirkt mit Palpieren auf die Körperstelle ein,
bis der craniale Rhythmus fühlbar wird und dadurch
eine Lösung der Blockade bewirkt. Das wäre
die übliche Vorgangsweise, die auch ein Craniosacraler
Ostheopath anbietet (meistens ohne Muskeltest, d.h.
ohne Kinesiologie)
>) Die dem Grundgedanken der CFD näher liegende
Möglichkeit ist, die Geschichte, mit der der Pferdebesitzer
durch die Lahmheit, Verspannung , Verletzung,...des
Pferdes in Berührung kommt, aufzuzeigen. Das heißt,
der CFD – Praktiker schafft in der Sitzung den
notwendigen Raum, der anstehende Prozesse zwischen Pferd
und Pferdebesitzer ermöglicht und die dahinterstehende
Geschichte bewusst macht (Was für Gefühle
Emotionen und Handlungen werden z.B. durch ständiges
Husten oder Verletzen, durch starke Schreckhaftigkeit
oder Unwilligkeit des Pferdes uvm., bei dem Pferdebesitzer
ausgelöst und wie geht er damit um?) Im Rahmen
der anschließenden, cranialen Körperarbeit
wird dem Körper ermöglicht, sich neu zu organisieren
und auszurichten. Sie schafft den Zugang zum Erkennen
der Dynamik, welche gerade in diesem Moment von Bedeutung
ist, d.h. es können genau die Themen aufgearbeitet
werden, für welche “die Zeit reif ist“.
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